Samstag, 9. Juni 2012

Buchempfehlung: Real Me

Vor einiger Zeit lernte ich den Autor Alexander Karl kennen und konnte mitverfolgen wie sein erstes Manuskript zu einem Buch wurde. Mittlerweile hat er einen Verlag gefunden, das Lektorat ist abgeschlossen und sein Buch „Real Me“ erscheint demnächst.
Hier kommen die wichtigsten Fakten zu seinem Werk. Alles Weitere findet ihr in einem früheren Interview mit ihm.


Erläutere das Cover und die Geschichte etwas genauer.

Das Cover von "Real Me - Die Suche nach dem wahren Ich" entspricht ziemlich genau dem, wie ich es mir immer vorgestellt habe: Hell, cool und trotzdem mit Hinweisen auf den Inhalt gespickt. Da jedes Kapitel nach einem Song benannt ist, muss sich natürlich auch irgendwie die Musik auf dem Cover widerspiegeln. Das passiert durch den mp3-Player. Und klar, mit 15 oder 16 feiert man - da müssen einige Party-Utensilien sein. Dass es ein wenig nach Fasching aussieht, ist auch gewollt - da passiert nämlich im Buch so einiges, was den Protagonisten John prägen wird. Mehr darf ich aber nicht verraten (grinst).


Was ist das für ein Gefühl so kurz vor der Veröffentlichung zu stehen?

Uff – und dann freu! (lacht) Zuerst war ich froh, dass das Lektorat und der Satz endlich durch sind. Da steckt immer viel Arbeit drinnen, für den Autor wie auch den Verlag. Dann geht es jetzt an die Veröffentlichung: Am 06.06.2012 erscheint mein Buch! Einerseits ist das Grund zu feiern, andererseits hämmert wieder die Frage in meinem Kopf: Wie kommt das Buch bei den Lesern an? Ich hoffe natürlich das Beste, weil ich weiß, wie viel Herzblut darin steckt – und das werden die Leser bestimmt auch merken.


Was sind deine Pläne für die Zukunft in Bezug auf dein Buch?

Es würde mich sehr freuen, wenn viele Leute das Buch lesen. Aber das ist auch immer Arbeit, man muss ja auch sein Werk aufmerksam machen. Dazu gehören natürlich auch Interviews, Pressetermine und Aktionen: Nächste Woche bin ich etwa bei den „Tübinger Schreibtische“ beteiligt, bei der Tübinger Autoren in der Stadt an Schreibtischen sitzen und das aufschreiben, was sie sehen oder hören. Was noch weiter kommt – mal sehen, ich bin gespannt (lacht).

Aber diese Thematik, die unendlich vielen Möglichkeiten, die man haben kann, drückt auch das Lebensgefühl unserer Jugend aus, die durch all die Möglichkeiten, die ihr geboten werden, fast erdrückt wird. Eigentlich ist für jeden alles möglich, weshalb jeder einzelne mehr und mehr entscheiden muss, was er oder sie selbst wirklich will. Früher gaben die Eltern oft den Kurs vor, heute muss man selbst seinen Weg suchen und finden. Und dazu gehört eben "die Suche nach dem wahren Ich".



Hast du schon Termine für Lesungen?

Die Planung läuft! Ich freue mich, wenn vor allem auch Schulen mich zu Lesungen einladen. Von einigen Schülern habe ich sogar den Wunsch gehört, "Real Me" doch einmal als Klassenlektüre zu lesen. Darauf erwidere ich dann gerne: Ich lebe sogar noch, also könnt ihr den Autor auch fragen, was er damit wirklich gemeint hat.


Wird es eine Fortsetzung geben?

Eigentlich sollte nach dem ersten Band Schluss sein - das habe ich mir zumindest zu Beginn gesagt. Na ja, aber John, Kris und Co. haben relativ schnell ein Eigenleben in meinem Kopf entwickelt, weshalb ich mich 2006 nach Beendigung des ersten Bandes an den zweiten gesetzt habe. Insgesamt umfasst "Real Me" vier Bände, die hoffentlich auch alle veröffentlicht werden. Denn das Leben der Protagonisten ist so spannend - da gibt es viel zu erzählen.

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