Sonntag, 1. April 2012

Pathfinder – Fährte des Kriegers

 
 


Inhalt:



Noch vor der Entdeckung von Amerika, reisten die Wikinger zu jenem unbekannten Ort auf der Welt und wüteten als schreckliche Krieger in jedem Dorf der Indianer. Der Sohn ihres Anführers wurde gezüchtigt und sollte schon in seinem frühen Alter morden. Doch als ihm ein kleines Mädchen vor die Augen tritt, kann er es nicht übers Herz bringen und wird von seinem eigenen Vater bestraft. Durch ein Unglück bei dem Raubzug wird der Sohn zurück gelassen auf einem zertrümmerten Schiff gefüllt mit Leichen. Es ist Zufall, dass er ausgerechnet von einer neugierigen Indianerin gefunden und mitgenommen wird. Der Stammesälteste beschließt die Ankunft des Jungen als ein Zeichen zu sehen und sie verschonen sein Leben obwohl er eigentlich ihr Feind ist.
 

Viele Jahre nach diesem Vorfall kehren die Wikinger in diese Gegend zurück und der Fremde, den sie „Geist“ (  Karl Urban ) getauft haben findet seine Ziehfamilie erschlagen vor. Sein Dorf steht in Flammen und aus seiner Verzweiflung wird Wut. Mit einem Schwert begibt er sich auf die Suche nach den Monstern, die alle seine Freunde ermordet haben. Doch er muss schnell feststellen dass es sich um scheinbare Übermenschen handelt und sie genauso flink und stark sind wie er selbst.
 

Eine Verfolgungsjagt durch die Wälder treibt ihn bis an seine Grenzen. Und schließlich sind es mit Gift getränkte Pfeile, welche ihn stoppen und zwingen sich zu verstecken. In einer Höhle sucht er Unterschlupft und kämpft ums Überleben. Ein befreundeter Stamm schickt seine Jugendlichen genau in diese Gegend auf die Jagt, um zu richtigen Männern zu werden. Als sie ihn finden, wispert er: „Lasst mich zurück.“, und bricht zusammen. Natürlich umsorgen die Indianer den Geist ihrer toten Kameraden und richten so die Klingen der unbarmherzigen Wikinger auf sich. Als er erwacht, berichtet er von ihren Schandtaten und schickt den Stamm an einen anderen Ort, an welchem sie niemals gefunden werden sollen. Geist, Sternenfeuer ( Moon Bloodgood ) und der Häuptling bleiben zurück um die Fremden auf eine falsche Fährte zu führen.
 

Natürlich geraten die drei in die Hände der Wikinger und Geist wird gezwungen in seiner Heimatsprache mit ihnen zu kommunizieren. Sie erkennen ihn als Sohn eines bekannten Anführers und zwingen ihn das Lager der Indianer zu offenbaren. Er stimmt zu und führt sie scheinbar zu den hilflosen Naturmenschen, welche an einem Ufer auf ihren Häuptling und dessen Tochter warten. Doch stattdessen, schafft er es, sie alle über die Berge zu bringen und zu besiegen. Denn ihre Größe ist gleichzeitig ihre Schwäche und er hat seine Familie schon vor Jahren gefunden…



Zusammenfassung:



Ein Film mit wenigen Worten, der es dennoch schafft viel auszusagen. Vor einigen Jahren wurde ich durch Zufall im Fernsehen auf diese Geschichte aufmerksam und war begeistert von deren Ausführung. Nicht nur, dass die Wikinger als unbarmherzige Übermenschen darstellt wurden, nein es war gleichzeitig der Gegensatz zu den hilflosen Naturfreunden ( Indianern ) der mich reizte. Ein Junge zwischen zwei Fronten der sich nicht für seine einstige Heimat, sondern seine neue Familie entscheidet, weil sie ihm Liebe gaben, die er von seinem leiblichen Vater niemals erhalten hätte. Karl Urban überzeugte schon in vielen Filmen, wie Herr der Ringe, Ghost Ship, Riddik, Xena, Hercules und Out of the Blue, doch ihn auch hier einmal von einer ganz anderen Seite betrachten zu können wirkte sehr interessant. Es ist wohl mehr sein Auftreten, seine Mimik, seine Gestik und der Klang seiner Stimme, die einem die Geschichte perfekt und glaubwürdig übermitteln. Ansonsten ist der Film sehr düster gedreht wurden, es gibt viel Blut und Trauer. Das Ende fand in einem wundervollen Tal statt und die Erleichterung in den Gesichtern der Indianer, trieb mir Tränen in die Augen.
 


Ich vergebe 5 von 5 Sternen, für einen Film, den ich mir immer wieder mal gerne ansehen werde. Dessen interessante Geschichte hat sich in meine Gedanken gebrannt und wird den Schauspieler immer damit verbinden!

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