Sonntag, 25. März 2012

Die Tribute von Panem

 
 


Inhalt:

Nach schrecklichen Naturkatastrophen zerbrach die USA und der Staat Panem entstand mit 13 so genannten Distrikten. Der 13. Distrikt wurde scheinbar vollständig bei Aufständen zerstört und die anderen Bewohner der 12 übrigen müssen jedes Jahr ein Mädchen und einen Jungen zwischen 12 und 18 Jahren den so genannten Hungerspielen als Tribut überlassen. Katniss Everdeen ( Jennifer Lawrence ) lebt unter dem Einfluss der Armut zusammen mit ihrer kleinen Schwester und ihrer verstörten Mutter. Sie kümmert sich um die Beiden und jagt zusammen mit ihrem besten Freund Gale Hawthorne ( Liam Hemsworth ) wilde Tiere damit ihre Familie nicht verhungern muss.


Als Primrose Evergreen ( Willow Shields ), die kleine Schwester von Katniss erwählt wird, meldet sich Katniss freiwillig, weil sie Angst um das Leben ihrer geliebten Schwester hat. Denn bei den Hungerspielen handelt es sich um einen Kampf in einer Art Arena, wobei nur einer der Tribute am Ende überleben kann. Aus ihrem Distrikt Nummer 12 wird auch Peeta Mellark ( Josh Hutcherson ) auserwählt, der Katniss schon immer begehrte. Gemeinsam werden sie in eine neue Welt entführt die ihnen völlig fremd ist.

 Statt Hunger und Krankheiten, herrschen dort farbenfrohe Personen, Sauß und Brauß, und Freude. Die beiden werden ausgebildet und müssen versuchen Sponsoren für sich zu gewinnen, um in der Arena überleben zu können. Katniss ist nicht besonders gut darin Freundschaften zu schließen, weil sie die Belustigungen durch das Töten der Jugendlichen als Abscheulich ansieht. Glücklicherweise kann sie gut mit Pfeil und Bogen umgehen und sich in der Natur zu Recht finden. Peeta hat im Gegensatz zu Katniss keine großen Chancen zu überleben. Dennoch schaffen es beide die brodelnde Menge für sich zu gewinnen und starten in die kriegerischen Hungerspiele.
 
Eine Uhr offenbart ihnen die Sekunden bis zum traurigen Beginn. Und schließlich hetzten alle hinüber zu einer Sammelstelle von Waffen, welche die Meisten von den 24 Tributen niemals lebend erreichen werden. Katniss muss gleich zu Beginn ein Blutbad mitansehen und läuft ängstlich mit einem Rucksack in den Wald. Eine Waffe konnte sie sich leider nicht mehr schnappen und ist somit den anderen Tributen scheinbar schutzlos ausgeliefert. Gekonnt versteckt sie sich in den Bäumen und versucht allein klar zu kommen, was ihr anfangs auch gelingt. Doch dann sieht sie durch Zufall ihren Kameraden Peeta, der sich mit einigen anderen zu einer tödlichen Gruppe zusammen geschlossen hat. Ein lauter Gong ertönt und wieder ist ein Menschenleben in der Arena erloschen. Die Gruppe der mordlustigen Jugendlichen treibt Katniss auf einen Baum und sie wird belagert. Irgendwann am nächsten Morgen vernimmt Katniss eine Stimme und schaut hinüber zu dem kleinen Mädchen Rue ( Amandla Stenberg ), die ihr lieb gesonnen ist und versucht zu helfen. Rue deutet auf ein Nest von gefährlichen Wespen und eröffnet Katniss so einen Fluchtweg. Sie schafft es den Aast durchzuschneiden und das Nest hinab auf die schlafende Gruppe zu werfen. Eines der Mädchen stirbt durch die Stiche und Katniss stielt verzweifelt ihren Bogen.

Doch auch sie wurde gestochen und leidet nun an Wahnvorstellungen. Schließlich bricht sie zusammen und wird von Rue liebevoll versorgt. Zwei Tage hat Katniss durchgeschlafen und war durch Blätter getarnt. Rue erinnert sie an ihre kleine Schwester Primrose, weshalb sich beide auch zusammenschließen und einen Plan ausarbeiten. Tragischer Weise schafft es Katniss nicht die kleine Rue vor dem Tode zu bewahren und das Mädchen stirbt in ihren Armen. Aus Ehrfurcht, beerdigt sie Rue in einem Meer von Blumen und richtet sich dann mit einer besonderen Geste dem Publikum zu. In Distrikt 11, aus welche Rue stammte, brechen Randale aus und die Bevölkerung erhebt das erste Mal nach all den Jahren wieder ihre Stimme.
 
Katniss erfährt im selben Moment durch die Leiter der Hungerspiele, dass es auch möglich ist dieses Jahr 2 Sieger zu küren, doch beide müssen einem Distrikt entspringen. Verzweifelt sucht sie nach Peeta, der verletzt am Fluss liegt und sich durch einen guten Trick getarnt hat. Halb tot, schleppt sie ihn in eine abgelegene Höhle und pflegt ihn gesund.
 

Am Ende steigt das Finale und die Leiter der Spiele fügen schreckliche Wesen in die Wälder ein, welche gezielt Jagt auf die Jugendlichen machen. Ein Gong nach dem Anderen ertönt und schließlich sind nur noch drei am Leben. Es kommt zu einem blutigen Kampf und die Gewinner sind Katniss und Peeta, welche sich glücklich in den Armen liegen und ihre scheinbare Liebe genießen. Als jedoch klar wird, dass die Spielemacher die Regeln wieder geändert haben und sie sich nun gegenseitig töten sollen, entwickeln sie ihre eigene Idee und drohen tödliche Beeren zu essen. Somit würde es keinen Sieger geben und die Hungerspiele wären vorbei. Im letzten Moment stoppen die Leiter Katniss und Peeta und sie werden als gemeinsame Sieger aus dem Höllenloch gerettet.  

Zusammenfassung:

Da ich das Buch an sich nicht gelesen habe, konnte ich mich von dem Film begeistern lassen. Die Autorin entführte mich in eine fantastische Welt die so grausam und gleichzeitig farbenfroh war, dass ich mit großem Stauen jede einzelne Minute verfolgte. Die Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet und die schauspielerische Leistung ist wesentlich besser als bei der Romanverfilmung „Twilight“. Die Detailliertheit der einzelnen Szenen und Orte erinnerte mich an Harry Potter und ich kann durchaus sagen, dass die Autorin mit diesem Werk noch viel Erfolg haben wird. Die Geschichte war grausam, interessant und dramatisch. Ich habe geweint als Katniss die kleine Rue beerdigte und ihr ein Lied zum Abschied vorsang. Katniss ist eine starke Persönlichkeit und ich bin mir sicher, dass wir von dieser Schauspielerin noch viel hören werden.
 

Die Idee ist endlich mal einem Bestseller gerecht, der sicher noch genügend Zuschauer und Leser verzaubern wird. Ich warte nun gespannt auf die Fortsetzung und werde wahrscheinlich bald zum 2. Band greifen.


Ich vergebe 5 + 1 von 5 Sternen für ein grandioses Kinoerlebnis mit einer Geschichte zum mitfiebern.

Ich kann die Tribute von Panem jedem empfehlen der schon zu oft von einem Film enttäuscht wurde, denn das wird euch bei diesem Kinohit sicher nicht passieren!



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