Samstag, 31. März 2012

Conan

 
Inhalt:

Einst erhielten die Zauberer von Acheron durch eine Maske und das Blut reiner Menschen beinahe Göttliche Kräfte, doch als die Barbaren sich gegen ihre Kriegszüge und Morde auflehnten wurde die Maske aus den Knochen der Reinen zerstört und die Teile überall auf der Welt versteckt. Nun begab sich der baldige König Khalar Zym (  Stephen Lang ) auf die Suche nach den Stücken die fast in Vergessenheit geraten waren. In einem kleinen Dorf, wo auch der Junge Conan ( Leo Howard ) lebt, wüten seine Leute und brennen es nieder. Jeder Barbar starb, nur Conan ließen sie unabsichtlich am Leben. Getrieben von Rache sucht er jenen Mann, der ihn seinen Vater raubte und schwört darauf ihn eines Tages zu töten. Durch Zufall gerät eine junge Frau in seine Hände, welche reinen Blutes ist und somit auserwählt für ein grausames Ritual. Conan ( Jason Momoa ) beschützt Tamara ( Rachel Nichols ) und verliebt sich in die hübsche Schwester eines Klosters.

Doch bald muss er einsehen, dass auch er nicht über jede Gewalt herrschen kann und Tamara wird seinen Armen entrissen. Mit Schwert und Mut versucht er sie zu retten und kämpft dabei gegen Marique ( Rose McGowan ), die Tochter des Königs, welche ihm schon im Kindesalter begegnet war. Ein Mädchen dass genau wie ihre Mutter zuvor sich der Hexerei verschrieb und Tamara nach dem Leben trachtet um die Seele ihrer toten Mutter in deren Körper zu pflanzen. Doch Conan bleibt stark und vernichtet all seine Feinde. Am Ende wird er dem Erben seines Vaters gerecht und das Schwert seiner Familie findet seinen Weg zurück in dessen blutige Hände.


Zusammenfassung:


Ein Film ohne Handlung, der nur durch pure Gewalt bestehen konnte. Ich war am Anfang begeistert von den Kinderdarstellern, welche Conan und Marique verkörperten. Doch als sich die Geschichte fortsetzte und den älteren Conan präsentierte wurde sie Lückenhaft, unverständlich und blutiger. Nicht nur, dass der Film aufbaut auf Gewalt, nackten Frauen und einer Sexszene, nein ich konnte grundlegend keine Struktur erkennen. Conan wollte nur Rache, verliebt sich dabei aber in Tamara und lässt sie am Ende wie ein erhaltener Preis einfach stehen? In der Schlussszene waren viele merkwürdige Details enthalten. Es ist ein ständiges Gerenne der Charaktere zu beobachten. Immer wenn Tamara seinen Namen ruft, bricht er den Kampf mit dem König ab und schützt sie. Klingt normal? Im Film kommt es seltsam rüber. Der Muskelprotz mit der tiefen Stimme kann auch keine Emotionen zeigen, er rettet sie weil er mit ihr geschlafen hat und sie ihm gefällt, da ist kein Funken von Leidenschaft oder Liebe zu erkennen! Mal ganz davon abgesehen, dass sie im einen Moment in einer einstürzenden Höhle um ihr Leben kämpfen und auf einmal auf einer blühenden Wiese stehen und sich voneinander verabschieden. Wieso? Auch das Ende war viel zu kurz und unerklärt. Er reitet zu seinem einstigen Dorf nimmt das Schwert in die Hand und hält es falsch herum in die Höhe? Eine Verzweiflungstat?
 

Rechts, der beste Schauspieler des Filmes.

Doch es gab auch gute Momente. Zum Beispiel der Anfang lockte den Zuschauer das Abenteuer weiter zu verfolgen. Die Kinder überzeugten mehr als die Erwachsenen Darsteller, was ich wirklich schade finde.

Für mich ist dieser Film nur 2 von 5 Sternen wert und das nur weil ich den Beginn von „Conan“ wirklich gut fand. Kein Film den ich mir noch einmal ansehen werde!


Wer also einen Film mit Action, Liebe, Spannung und Emotionen sucht, hier meine Empfehlung:
Pathfinder – Fährte des Kriegers

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