Samstag, 25. Februar 2012

Ghost Rider 2 : Spirit of Vengeance

Nach meinem Kino Marathon von 3 Filmen war ich nach dem Flop von Hugo Cabret richtig glücklich mich noch für Ghost Rider entschieden zu haben. Denn die Fortsetzung übertraf meine Erwartungen bei weitem…


Inhalt:

Johnny Blaze ( Nicolas Cage ) kämpft noch immer gegen seinen Fluch an und versteckt sich in einem heruntergekommenen Haus in Osteuropa. Eines Tages wird er von Moreau ( Idris Elba ) gefunden, einem sympathischen Mann, der Blaze die Freiheit anbietet und ihn nur um eine Sache bittet, er soll einen Jungen namens Danny vor dem Teufel schützen. Anfangs ist Blaze noch irritiert und nicht sicher, ob er auf diesen Deal eingehen soll, doch schließlich willigt er ein und sucht nach dem Jungen.
 

Als er Danny ( Fergus Riordan ) und seine Mutter Nadya ( Violante Placido ) endlich gefunden und scheinbar vor dem Bösen gerettet hat, stellt sich heraus, dass nicht nur er allein dem Teufel ( Ciaran Hinds ) unterlegen war. Auch Nadya hatte einen Moment der Schwäche und schenkte dem Teufel einen Sohn, um weiter leben zu dürfen. Moreau scheint der einzige der Gruppe der seinen Segen noch nicht verspielt hat. Gemeinsam versuchen sie den Jungen zu schützen, der aber in die Hände von Blackout ( Johnny Witworth ) gerät, der Exfreund von Nadya und gleichzeitig Lakai von Luzifer.
 
 
Moreau, der Mann mit den bezaubernden Augen im Film... ^^

Der Rider schafft es den Jungen zurück zu holen und übergibt ihn wie versprochen einigen Mönchen, die versteckt in den Bergen leben und an eine Prophezeiung glauben. Moreau verabschiedet sich von dem Rider und schenkt Blaze die Freiheit, er wird wieder menschlich und der Fluch scheint vergessen. Aber Danny ist halb Mensch und halb Teufel, weshalb die Mönche ihn heimtückisch versuchen zu töten. Blaze, seine Mutter und Moreau sind nun machtlos und werden einfach weggezehrt. Schließlich eilt Blackout dem Jungen zu Hilfe, der nun bestückt ist mit neuen Kräften um dem Teufel besser dienen zu können. Alles was er berührt, zerfällt und stirbt noch in den nächsten Sekunden.
 

Blaze erfährt von Moreau von einem uralten Ritual. Luzifer ist nicht im Stande ewig in seinem ausgeliehenen, menschlichen Körper zu hausen, er braucht eine stärkere Hülle und möchte seinen Geist auf den von Danny übertragen. Doch damit wäre der Junge verloren und der Teufel auf der Erde nicht mehr bezwingbar. Trotz der Tatsache dass Blaze nun menschlich und schwach scheint, kämpft er für den Jungen und wird genau wie sein Freund Moreau zurückgeschlagen. Moreau stirbt vor Blazes Augen und  er selbst gerät in die Hände der Anhänger von Luzifer. Danny kommt auf ihn zu und starrt ihn erbost an. Er ist bereits infiziert von der Seele des Teufels, seinem Vater und kann sich dennoch für einen winzigen Moment zusammenreisen, um Blaze seinen Fluch zurück zu geben. Er wird zum Rider und schafft es seine Gegner zu bezwingen.
 

Am Ende des Filmes, nach einem langen und spannenden Kampf mit genialer Musik, wird enthüllt, dass Blaze von einem Engel besessen war. Dieser Engel war der einstige Beschützer des Himmels und wurde von Luzifer in eine Falle gelockt und in die Hölle gezerrt. Nach Jahren des Schmerzes wurde er schließlich verrückt und zum Ghost Rider, dem Diener des Teufels. Aber als Blaze es endlich schafft dieses Monster ( Teufel ) in die Hölle zurück zu bringen, erwacht der wahre Lebenswille des Engels in ihn und er kann wieder zwischen Richtig und Falsch entscheiden. Abschließend sieht man Blaze, der auf seine Maschine steigt und sich in einen blauleuchtenden Rider verwandelt…
 


Zusammenfassung:

Da ich ein großer Fan des ersten Teiles war, stand es für mich außer Frage die Fortsetzung zu verpassen. Es wurden neue interessante Elemente eingebaut, die sich gerade mit dem 3D Effekt sehr gut ergänzten. Geschichtliche Erklärungen betreffend des Engels, des Deals und des Teufels wurden in Form von schwebenden Bildern die sich überlappten, dargestellt und machten den Zuschauer noch neugieriger. Die Musik passte an jeder Stelle und verlieh dem Auftritt des Riders noch mehr Stil und Coolness. Humor und Witz ragten ebenfalls oft hervor und brachten uns zum Lachen. Aber das wohl fantastischste an dem Film war die Spielweise von Nicolas Gage. Der verrückte Engel, dessen Geist so verwirrt und durchgeknallt ist…ich habe es ihm abgekauft und mir ernsthafte Gedanken gemacht. Nicolas Cage war erschreckend überzeugend, so gut dass ich fast befürchte, dass  der Gutste selbst ein bisschen durchgeknallt ist oder einfach ein brillanter Schauspieler.
 
 

Unterstützt durch die beruhigende und wundervolle Synchronstimme von Nicolas Cage wurde dem Zuschauer eine packende Geschichte erzählt, bei der man als Fan mitfiebern konnte.

Trailer:


Ich kann diesen Film nur weiter empfehlen. Er ist wirklich klasse, alle Elemente stimmten, außer vielleicht die Altersfreigabe ab 12 Jahren, aber scheinbar schlagen alle heutigen Filme ein wenig über die Strenge…
Ich vergebe 5 von 5 Sternen.


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