Donnerstag, 19. Januar 2012

Braveheart

Mel Gibson, ein Mann mit stahlblauen Augen, einem frechen Grinsen und Charme. Seine Filme sind legendär und spannend, seine Art eine Figur zu charakterisieren einfach nur faszinierend und interessant. Ich möchte euch eines seiner Meisterwerke vorstellen: „Braveheart“, ein Film der mich zu Tränen rührte und den jeder gesehen haben sollte.

Allgemeines:
Genre: Geschichte - Fiction ( Schottland, König, Krieg, Freiheit,... )
Schauspieler: Mel Gibson & Sophie Marcean & David O´Hara
vergebene Sterne: 5 von 5
Inhalt:

 
 
Ein Land, im Nordwesten von Europa steht kurz vor dem Ende. König Eduard 1. beansprucht den Thron Schottlands für sich und trifft anfangs eher auf milde Gegenwehr. Unter einem Vorwand, er wöllte Frieden schließen, lockt er eine paar anständige Unterhändler in einen Hinterhalt und lässt alle ermorden. William Wallace ( Mel Gibson ) verliert an diesem Tag seinen Vater und seinen Bruder und ist von nun an allein. Ein Freund der Familie, kümmert sich um den Jungen und erzieht ihn zu einem sprachgewandten und schlauen jungen Mann, der irgendwann zurück in seine Heimat kehrt. Dort angekommen, scheint alles vergessen und verdrängt. Die Menschen leben wie Tiere unter den Augen der Wachen des Königs und wagen es nicht sich aufzubäumen. Der Zustand seines Volkes ist katastrophal, doch er ist scheinbar nicht in der Lage etwas zu ändern und hat es anfangs auch nicht vor. Schon nach kurzer Zeit, verliebt sich William Wallace in die hübsche Murron ( Catherine McCormack ), die er noch aus Kindertagen kannte.
 

Da eine Eheschließung zu dieser Zeit schlimme Folgen hätte, geschieht dies geheim in einem abgelegenen Wald und nur unter den Augen eines schweigsamen Priesters. So wird Murron nicht zu einem Opfer eines Adligen, dem das Land gehört, denn es wäre sein Recht, sie in ihrer Ehenacht zu schänden.

Doch wie es das Schicksal will, gefällt sie auch einem Soldaten, welcher mitten am Tag versucht, sie zu vergewaltigen. William schützt seine Liebste und schafft es zu fliehen. In dem Glauben, dass sie in Sicherheit ist, eilt er zu ihrem gemeinsamen Treffpunkt im Wald, doch sie taucht niemals auf. Ab diesem Moment ist ihm eigentlich schon klar, dass die Wache sie gefangen genommen hat und auf Verrat, steht nun einmal die Todesstrafe. Um Wallace zu bekommen wird seine Liebste vor den Augen der Bevölkerung hingerichtet, dies löst in ihm schrecklichen Hass aus und den Aufstand des Landes. Gemeinsam mit den Bewohnern des Dorfes, attackiert er die Männer des Königs und kämpft sich frei. Doch das Gefühl des Sieges hält nur kurz, denn er setzt sich neue Ziele. Er möchte den König endlich aus seinem Land vertreiben und hat anständige Männer hinter sich, die für die selbe Sache, ihr Leben geben würden. Gemeinsam bestreiten sie ihren Weg und kämpfen für die Rechte Schottlands und ihre verdiente Freiheit, die sie nicht einmal aus Kindertagen kennen. Es fließt viel Blut und viele Tränen. Doch Wallace schafft, was sich keiner von dieser Aktion versprochen hätte – er drängt die Engländer zurück. Seine Freunde halten zu ihm und sind treue Männer an seiner Seite, die ihm stets helfen, wenn es jemand auf seinen Kopf abgesehen hat. Auch die Prinzessin Englands Isabelle ( Sophie Marcean ) findet Interesse an Wallace und warnt ihn immer vor neuen Angriffen. Doch am Ende, wird er ausgerechnet von Männern aus seinen eigenen Reihen verraten und landet im Kerker. Isabelle versucht alles um ihn zu retten, sie fleht ihn an, den König als seinen anzuerkennen, doch Wallace hat sich etwas aufgebaut und kann nicht klein bei geben. Er wird bis zum Tode gefoltert und zwei seiner treusten Freunde sehen traurig dabei zu und können ihm nicht mehr helfen. Stephen ( David O`Hara ), ein verrückter Ire behält seinen kämpferischen Geist bei und sorgt dafür, dass der Name William Wallace in aller Munde bleibt.

Gemeinsam mit dem angehenden Nachfolger des Thrones von Schottland, stellen sie sich dem Feind und ihre Armee scheint endlich das zu erlangen, wo nach Wallace ein Leben lang gestrebt hat – der Freiheit.


Zusammenfassung:


Der Film ist einfach fantastisch. Erholung für die Seele. Er enthält grundlegend alles, was ein Zuschauer sehen möchte. Nie endende Spannung, Liebe, Drama, Action und Verrat. Ob es nun die Schlachten sind, das verschmitzte Grinsen und die wahrlich genialen Ideen, alles scheint „Braveheart“ zu einem der besten Filme aller Zeiten zu machen. Er reiht sich weit oben in meiner gedachten Liste ein, denn selbst die Musik bleibt einem in Erinnerung und wenn ich so etwas mit einem Film verbinden kann, hat der Regisseur gute Arbeit geleistet. Mel Gibson versteht es Regie zu führen, er kann aus unscheinbaren Szenen etwas Besonderes machen. Er zeigt das Leben, wie es sein müsste und in Wahrheit ist. Aber auch seine ganze schauspielerische Art ist unterhaltend. Sein Charakter William Wallace ist ein Mann mit Verstand, der für ein einfaches Volk kämpft, mehr als eine Sprache beherrscht und so, oft dem Gegner den Atem raubt. Sein Lächeln lässt Frauen dahinschmelzen und seine sympathische Art, treibt dem Zuschauer oft ein Lächeln auf die Lippen. Doch er war nicht der einzige, der mich in diesem Film überzeugt hat, auch Prinzessin Isabelle, gespielt von Sophie Marcean brachte die Emotionen perfekt rüber.
 

Der verrückte Ire Stephan, war neben Mel mein persönlicher Favorit. Seine Sprüche veränderten manchmal rapide die Stimmung so, z.B. wo beide dem Feind gegenüber stehen und er mit Pfeilen auf sie schießt, eigentlich ein Moment, wo man sich Sorgen um sein Leben machen sollte, doch Stephan scherzt nur: „Mich wird Gott schon hier rausholen, aber du mein Freund bist im Arsch!“ Einfach zu komisch. Und der Gesichtsausdruck von Mel Gibson, bringt schließlich auch noch den letzten zum Lachen.

Hier die fantastische Musik:


Einfach hinhören und die Seele baumeln lassen...

Ein wirklich sehenswerter Film, mit guter Musik, sehr viel Spannung, Liebe und Action und einer dramatischen Geschichte, mit einem traurigen und siegreichen Ende.


Ich vergebe 5 von 5 Sternen für dieses Meisterwerk von Mel Gibson!




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