Mittwoch, 18. Januar 2012

2012

Zwar ist es jetzt schon eine ganze Weile her, dass ich den Kinofilm gesehen habe und mir fast die Augen rausfielen und das Herz vor Spannung stehen blieb, dennoch wollte ich den Film endlich mal wieder aufgreifen und euch vorstellen.

Allgemeines:
Genre: Science - Fiction ( Ende der Welt, Mayakalender,... )
Schauspieler: John Cusack & Woody Harrelson
vergebene Sterne: 5 von 5


Inhalt:


Ein Wissenschaftler entdeckt, dass sich die Erdkruste immer mehr erwärmt und sagt schließlich für 2012, genau wie der mittlerweile nur all zu bekannte Mayakalender, das Ende der Welt voraus. Amerika verschweigt der unwissenden Bevölkerung die genauen Einzelheiten und Pläne, um die Menschheit vor dem Aussterben zu bewahren. Aber die Umstände werden jedem irgendwann klar, denn gefährliche Risse, die sich durch die Straßen ziehen bleiben wohl kaum unentdeckt.
 

Der erfolglose Buchautor Jackson Curtis ( John Cusack ), erfährt zufällig von der Verschwörungstheorie eines scheinbar verrückten Mannes, als er mit seinen beiden Kindern Lilly ( Morgan Lily ) und Noah ( Liam James ) Urlaub in einem Nationalpark macht. Anfangs glaubt er ihm kein Wort, doch als Charly Frost ( Woody Harrelson ) ihm voraussagt, dass es genau in der Stadt beginnen wird, wo seine Familie lebt, bricht er auf um sie zu retten. Sein Gefühl täuscht ihn nicht und er schafft es tatsächlich, seine Exfrau, seine Kinder und ihren neuen Mann vor einer Hölle zu bewahren. Der Boden bricht auf, die Häuser werden auseinander gerissen wie Plastikspielzeug, durch schwere Beben und keiner scheint sicher vor den kalten Händen des Todes. Gemeinsam fahren sie bis zum Flughafen, steigen in ein kleines, gemietetes Flugzeug ein und scheinen zumindest für den Moment gerettet. Doch ihre Reise hat noch lange kein Ende gefunden. Nun wird Jackson klar, dass Charlie nie gelogen hat und seine Angaben zu mysteriösen Schiffen, die die Region ins Geheim schon seit Jahren baut, könnte ebenfalls der Wahrheit entsprechen. Somit hat er ein Ziel um seine Familie an einen sicheren Ort zu bringen. Doch die Schiffe, liegen versteckt in den Bergen in Asien, mit einem kleinen Flugzeug niemals zu schaffen. Als sie schon fast aufgeben wollen, finden sie einen alten Bekannten, der den neuen Mann von Jacksons Exfrau als Copiloten benötigt und so allen die Chance bietet dem Ende der Menschheit zu entkommen.

Der Flug ist holprig, spannend und interessant gestaltet. Die russische Familie gestaltet den Innenraum der Maschine durch ihre ganz persönliche Art besonderes. Ob es nun der kleine Hund, oder die verwöhnten Zwillinge sind, jeder hat Angst und betet um sein Leben. Irgendwann stellt der Pilot Sascha erschreckender Weise fest, dass das Flugzeug keinen Treibstoff mehr hat und ihre Reise mitten über dem Ozean irgendwo enden sollte. Doch plötzlich tauchen Berge vor ihnen auf und sie scheinen ihrem Ziel näher als geglaubt. Die Polkappenverschiebung, die einst ein Forscher begründet hat, ist eingetroffen und hat den Anwesenden so eine weitere Chance gegeben.
 

Nach einer, nicht ganz gut verlaufenen Landung, wird die russische Familie abgeholt und zur Arche gebracht. Es stellt sich heraus, dass sie ihre Plätze mit 3 Milliarden Euro gekauft haben und so der normale und im Vergleich dazu, arme Jackson nie die Möglichkeit erhalten wird seinen Liebsten zu helfen.

Doch er ist kein Mensch der einfach so das Handtuch wirft. Ihnen gelingt es einen Mönch, dessen Bruder bei dem Bau der Schiffe geholfen hat, zu überzeugen und sie versuchen sich in eine der Archen einzuschleichen. Ein gefährlicher Weg den sie beschreiten. Denn man kann von riesigen Schiffsschrauben zerquetscht werden oder in den kalten Fluten ertrinken. Letzten Endes prallt eine gigantische und nicht mit Worten beschreibbare Flutwelle auf die Front der Schiffe und wirbelt sie herum wie Spielzeug. Doch die Konstruktion überlebt alle Schwierigkeiten und ein Teil der Menschheit scheint gerettet. Am Ende stechen die Schiffe in See und öffnen das Verdeck. Die Menschen strömen an die Luft und bestaunen den Sonnenaufgang, umgeben von den Bergen des Himalaya. Ein fantastisches Ende mit der Gewissheit, dass unsere Art überleben konnte…

Zusammenfassung:


Ohne Zweifel war dies einer der besten Filme 2009 und ist es noch! Gerade in diesem Jahr ( 2012 ) ist es natürlich ein wenig erschreckend sich dieses Meisterwerk anzusehen. Roland Emmerich hat einen Einblick in die mögliche Erklärung für den Mayakalender gegeben, mit schlaflosen Nächsten als Folge. Die Spannung geht niemals verloren, die Effekte sind unbeschreiblich gut. Nur eins müsste man ankreiden: Ein Auto bzw. ein Flugzeug dass es immer wieder schafft sich durch herumwirbelnde Trümmer einen Weg zu bahnen? Nicht möglich. Dennoch bleibt es ein Film, den man unbedingt gesehen haben sollte. Am schlimmsten fand ich die Szene, wo die Hochhäuser einstürzen, sie durchfliegen und in Zeitlupe sehen können, wie Menschen in die Tiefe fallen.

 
 
 Grausam. So ein Ende wöllte ich keines Falls erleben. Mal sehen, was an dem heiklen Thema 21.12.2012 dran ist, bald werden wir es wissen…


Ich vergebe 5 von 5 Sternen.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen