Montag, 5. September 2011

Sabrina Schumacher - "Die Kraft der Elemente"

Reskept an die heutige Jugend! So viele schreibbegeisterte Autoren/ Autorinnen setzten sich jeden Tag an die Tasten und lassen ihrer Fantasy freien Lauf. Dabei sind die Meisten gerade einmal 17 Jahre alt oder sogar noch jünger. Auch Sabrina Schumacher hat es geschafft und wurde vom Papierfresserchen Verlag aufgenommen. Ihre Geschichte bringt die Menschen wieder zum träumen und so etwas soll man ja bekanntlich fördern:

Die Kraft der Elemente“ ist dein erstes Buch, um was geht es da?

Es geht um das Mädchen Amy Fewa, das sich kurz nach seinem vierzehnten Geburtstag das erste Mal in eine Meerjungfrau verwandelt. Kurz darauf erfährt Amy, dass sie eine spezielle Elementmagierin ist – speziell deshalb, weil sie alle vier Elemente kontrollieren kann und nicht nur eins wie alle anderen Elementmagier. Um ihre Kräfte kontrollieren zu lernen wird sie auf die Faona-Insel gebracht, wo ihr nicht nur alltägliche Dinge wie Herzschmerz und Streit Probleme machen, sondern auch angriffslustige Nymphen und die abtrünnige Magierorganisation Malicia, die ihre besonderen Fähigkeiten begehrt …

( Hier sieht man das Cover zu einer anderen Veröffentlichung der Autorin. Das richtige Buchvover von " Die Kraft der Elemente" steht noch nicht fest. )
Taschenbuch
ca. 420 Seiten
Erscheinungstermin voraussichtlich Winter 2011/2012
14,20€



Was liebst du so am Schreiben?

Das Schreiben ist die einzige Möglichkeit, aus der oft unfairen und egoistischen Welt zu entfliehen. Während im realen Leben das Meiste nicht so läuft wie es soll, kann man beim Schreiben steuern, was passiert, es gibt keine Grenzen und niemand schreibt einem vor, was zu tun ist. Außerdem kann man bei vielen Geschichten Kräfte und Phänomene einbauen, die es in der normalen Welt nicht gibt. Vielleicht ist das der Grund, warum ich letzte Zeit so selten von etwas inspiriert bin – weil alles so künstlich ist. Manches kann sich nur in meinem Kopf abspielen und das ist es, was dann aufs Papier kommt. In meinen Geschichten passieren nämlich meist nur Sachen, die in der realen Welt nie passieren würde – selbst wenn sie es könnten.
Arbeitest du lieber an einem Roman oder einer Kurzgeschichte?

Da brauche ich nicht lange zu zögern mit einer Antwort: eindeutig an einem Roman. Bei Kurzgeschichten gibt es kein richtiges Hintergrundwissen, man lernt die Personen kaum kennen und die Handlung kann nur sehr knapp geschildert werden. Für mich ist eine Kurzgeschichte so etwas wie ein Stück eines Romans und das kommt mir dann irgendwie so vor, als würde der Anfang und das Ende und einiges dazwischen fehlen. In einem Roman kann man sich entfalten, es gibt kein Limit – denn bei Kurzgeschichten ist ja das „kurz“ vorgegeben, was ich oft nicht einhalten kann. Bevor ich so richtig an meinem Roman „Die Kraft der Elemente“ gearbeitet habe, ging es noch mit dem Kurzgeschichten schreiben, aber jetzt, als ich schon so viel mit Beschreibungen und Charakterplanungen am Hut habe, fällt es mir schwer, etwas Kurzes zu verfassen. Abgesehen von unrealistischen Geschichten, bei denen sich ein Junge und ein Mädchen verlieben. Und das innerhalb eines Tages oder so, das ist eigentlich voll kitschig, aber andere Kurzgeschichten fallen mir momentan gar nicht ein.

Gab es bei dir irgendwelche lustigen Schreibpannen die erst beim Probelesen aufgefallen sind?

Eine Menge! Glücklicherweise habe ich sie auch aufgehoben, sonst wäre mein Talent für „Schreibpännchen“ echt vergeudet gewesen. Auf meinen Homepages kann man auch einige davon nachlesen und abstimmen, welche die Beste ist. Klar hab ich selbst auch einen Favoriten, aber den verrate ich erst, wenn ein Sieger ermittelt ist. Vielleicht ist es dann sogar das, bei dem ich mich kaputt gelacht habe
Ein kurzer Vorgeschmack: … und Amy sah auch von hinten, dass sich seine Lappen zu einem Grinsen verzogen.
Natürlich wollte ich dabei „Lippen“ schreiben, aber bei dem Zehn-Finger-Schreiben vertauscht man gerne mal die Buchstaben. Besonders ich.


Warum schreibst du unter einem Pseudonym?

Na ja, schwer zu erklären. „Die Kraft der Elemente“ wird zwar unter meinem richtigen Namen veröffentlicht, aber trotzdem benutze ich zum Beispiel bei Facebook den Namen „Nancy Fields“.. Tja, der Grund … ich glaube, das ist so, weil ich oft mich selbst als Vorlage für Geschichten nehme – vor allem bei Kurzgeschichten – und ich habe nicht das Bedürfnis, dass mich jeder sofort erkennt. Denn manches, was ich schreibe, ist ja doch sehr persönlich und ich finde nicht, dass jeder wissen sollte, dass die Idee dazu von mir selbst und meinem Leben abgeleitet ist.
Außerdem hab ich das Gefühl, die kreative und fantasievolle Seite in mir ist eine andere als die, die man von außen her sieht. Schriftstellerisch gesehen bin ich eher selbstbewusst und voller guter Ideen, während ich im normalen Leben meist eher zurückhaltend und oft planlos bin. Das könnte ein Grund sein, warum ich als Autorin einen anderen Namen zugelegt habe.
Ob ich meine zukünftigen Werke je unter meinem Pseudonym „Nancy Fields“ veröffentlichen werde, ist fraglich. Aber natürlich können alle, die das hier lesen, mir ihre Meinung dazu sagen.
Ach ja, der Name ist übrigens so entstanden: „Nancy“ ist schon seit vielen Jahren mein Lieblingsname und ich hab mich sozusagen gleich auf den ersten Blick damit identifiziert – eine spezielle Bindung nenne ich das mal. Und „Fields“ hab ich einfach dazu improvisiert. Ich weiß nicht mal mehr genau, wie ich darauf gekommen bin, aber da meine Fantasie ja grenzenlos ist, kommt mir manchmal einfach ein Name in den Sinn, den ich dann für geeignet halte.


Auch dein Kampf um die Vorbestellungen ist hart. Hast du ein paar Tipps die du Autoren & Autorinnen geben kannst, wie man doch noch zum fertigen Buch kommt?

Wie man bis zum fertigen Buch kommt, kann ich leider ja noch nicht sagen, da „Die Kraft der Elemente“ ja immer noch nicht fertig für die Veröffentlichung ist. Aber sagen kann ich auf jeden Fall etwas:
Überzeugung ist natürlich das Wichtigste an dem ganzen Projekt. Steht man nicht hinter seinem Werk, wird auch keiner sich zum Vorbestellen/Kaufen überreden lassen. Darüber hinaus ist es natürlich wichtig, so viel Werbung zu machen wie möglich. Dabei muss jeder für sich selbst entscheiden, wie weit er dabei gehen will. Aber man sollte schon bereit sein, sich auch für sein Buch ins Zeug zu legen, also nicht vor Lesungen oder Interviews für Zeitungen zurück zu schrecken.
Und sonst kann ich eigentlich nur sagen: Wenn es mit den Vorbestellungen nicht voran geht, dann einfach neue Methoden einfallen lassen und niemals aufgeben. Wenn man auch um jede Bestellungen bitten und betteln muss, dann muss man das halt tun.


Was sind deine nächsten Projekte?

Abgesehen von der Planung für eine Fortsetzung von „Die Kraft der Elemente“, die bisher aber nur in meinem Kopf existiert, schreibe ich an einem neuen Buch. Und es will und will kein Ende nehmen, denn ich habe bereits 160 DIN A4 Seiten auf dem Computer, jedoch ist noch kein Ende in Sicht. Den Titel habe ich schon festgelegt, bevor ich überhaupt wusste, ob ich die Idee je verwirklichen werde. Meine Geschichte heißt nämlich „Die Edelsteine von Darun“, ist wieder ein Fantasy-Roman und wird noch länger als „Die Kraft der Elemente“. Worum es genau geht, kann man auf meiner Homepage nachlesen.

Ich bedanke mich für das Interview und hoffe dass das Buch bald erscheint!

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