Dienstag, 20. September 2011

Andrea Bannert - „Clyátomon“

Heute möchte ich euch gerne eine fleißige Autorin und Sängerin vorstellen die aus ihren Hobbies eine Leidenschaft fürs Leben gemacht hat. Andrea Bannert vertieft sich nicht nur in atemberaubende Worte und Sätze, nein, sondern auch in die Musik...

       Clyátomon - Schlacht um die versunkenen Reiche“ ist dein 4. Buch, worum geht es da?

Die Geschichte beginnt im ganz normalen Studentenalltag von Andreas, Marc und Manuela. Doch dann wird das Leben der drei plötzlich vollkommen auf den Kopf gestellt! Irgendwann begreifen sie, dass alles woran sie je geglaubt haben und was sie für ihr Leben gehalten haben, nicht real ist. Für Andreas, Marc und Manuela beginnt ein Kampf zwischen zwei verschiedenen Existenzen. Auf der einen Seite halten sie an ihrem alten Leben fest und auf der anderen beginnen sie Stück für Stück zu verstehen, dass ihre Wahrheit viele tausend Meter unter dem Meeresspiegel liegt. Schließlich geben sie dem Lockruf des Ozeans nach. Auf dem Grund des Meeres entdecken sie eine rätselhafte Kultur und finden heraus, wer und was sie wirklich sind.

Ihr Buch kann man auch als Hörbuch kaufen.

Man sieht mehr, wenn man versucht Dinge in Worte zu fassen.
Ich schreibe Bilder!


Du veröffentlichst ja nicht nur ein Buch, sondern hast es auch geschafft „Clyátomon“ als Hörbuch herauszubringen! Haben sich beide Verlage schnell geeinigt?

Ich bin selbst ein großer Hörbuchfan! Und habe mich deshalb total gefreut, dass zum ersten Mal eine Geschichte von mir als Hörmedium umgesetzt wurde. Wenn dann der Sprecher und die Musik zusammen kommen … das ist total faszinierend und gibt der Geschichte nochmal eine ganz eigene Dynamik. Da der Action-Verlag auf Hörbücher spezialisiert ist und der Papierfresserchen Verlag bisher keine Hörmedien publiziert, war das kein Problem Hörbuch und Buch bei zwei verschiedenen Verlagen zu veröffentlichen.

Wie bist du auf den Namen gekommen? Und die Geschichte der drei versunkenen Reiche?

Der „Clyátomon“ ist ein saphierblauer, lupenreiner Kristall – der Stein der Macht. Er ist der Grund für einen seit einundzwanzig Jahren andauernden Krieg in den versunkenen Reichen. Der Name sollte Gefährlichkeit, Schönheit und Kälte vereinen: Ich hoffe, das ist gelungen! Es ist ein Fantasiename, der einfach durch ausprobieren entstanden ist. Also der Klassiker: man nimmt ein großes, weißes Blatt und schreibt viele Silben darauf, die man dann irgendwie zusammenbastelt.
Die Geschichte der drei versunkenen Reiche – nun, das Meer fasziniert mich extrem! Und es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht, eine Welt zu entwerfen, die irgendwo unter den unendlichen Weiten des Ozeans verborgen liegen könnte.


Du schreibst ja nicht nur, sondern singst auch! Hilft dir die Musik dabei deiner Kreativität noch mehr freien Lauf zu lassen?

Ja! Auf jeden Fall! Für meine Musik beschäftige ich mich häufig mit alten Sagen, Mythen und Legenden. Manchmal entstehen daraus Ideen, die so groß sind, dass sie sich in einem Song nicht mehr unterbringen lassen. Dann entsteht daraus eine Geschichte. Aber es passiert auch umgekehrt, dass eine Geschichte, die ich geschrieben habe, mich zu einem neuen Lied inspiriert.

Hat deine Band einen Namen? Für was hast du dich eher interessiert? Das Schreiben oder die Musik?

Ich habe zwei Bands: Tibetréa und Louva Marguerite. Sowohl mit der Musik, als auch mit dem Schreiben habe ich schon sehr früh begonnen, in der dritten bzw. fünften Klasse. Aber es hat lange gedauert, bis ich meine kreative Arbeit gerne anderen vorstellen wollte. Das war eigentlich dann erst nach dem Abitur. Da gab es eine wunderbar lange Pause zwischen Schule und Studium: Die habe ich genutzt, um meinen ersten Roman zu schreiben. Das Schreiben war zunächst also etwas im Vordergrund. Aber es hat sich dann sehr schnell immer ergänzt.

Ich habe gesehen, dass du schon bei einigen Anthologien mitgewirkt hast. Viele Autoren bevorzugen das Schreiben von Kurzgeschichten! Ist das bei dir auch so oder magst du Romane mehr?

Je länger eine Geschichte ist, umso mehr Eigendynamik kann sie bei mir entwickeln. Ich liebe es richtig abzutauchen! Wenn die Wand an meinem Schreibtisch voll geklebt ist mit Skizzen von Orten und Karteikarten über unterschiedliche Charaktere. Aber es ist auch immer eine Zeitfrage. Wenn die sehr begrenzt ist, finde ich es schwer, richtig reinzukommen in die Arbeit an einem Roman. Dann schreibe ich auch sehr gerne Kurzgeschichten.

Werden wir in Zukunft noch mehr von dir lesen und hören können?

     Das hoffe ich doch sehr! Ich glaube, wer einmal mit dem Schreiben richtig angefangen hat,   wird  nicht so einfach damit aufhören können. Dazu macht es einfach viel zu viel Spaß! Ich habe gerade ein Jugendbuch in der Rohfassung abgeschlossen. Es heißt „Die Stadt der Detektive“. Da geht es jetzt an den Feinschliff. Und die Idee für den nächsten großen Fantasyroman steht auch schon.


Ich bedanke mich bei der Autorin für das Interview und hoffe dass sie noch viele weitere Erfolge in ihrem Leben verzeichnen kann!

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