Montag, 1. August 2011

Nicole Lopez - "Am Ende des Regenbogens"

Mein Aufruf nach „Jungautoren und Autorinnen“ bzw. „Einsteigern“ in die Branche des Schreibens hat glücklicherweise viele dazu gebracht sich bei mir zu melden. Nun kann ich euch schon die nächste Autorin vorstellen.
Ihr Name ist Nicole Lopez und in dem Interview entführt sie uns in ein mystisches Indien...


Am Ende des Regenbogens“ ist dein erstes Buch, worum geht es da genau?

Inhaltlich geht das Buch um folgendes: Die böse Schwester des Maharadschas von Madurai belegt das Land mit einem Fluch. Ganz Indien droht auszutrocknen. Nur Varsha und Akash, zwei Waisenkinder aus dem Armenviertel, können den Fluch mit Hilfe einer verwunschenen Münze abwenden. Und so begeben sich die beiden Kinder auf eine abenteuerliche Reise quer durch Indien.
"Am Ende des Regenbogens"
Hardcover
ca. 90 Seiten
14,30€
erscheint Herbst 2011

Hier ist die Autorin zu sehen mit Iska.
"Wenn es ein Geheimnis des Erfolges gibt,
so ist es das:
Den Standpunkt des anderen verstehen
und die Dinge mit seinen Augen zu betrachten (Henry Ford)"

Hast du dich von irgend etwas inspirieren lassen?

Inspiration habe ich durch meine kleine Nichte Iska (5 Jahre alt) gefunden. Sie liebt es, wenn ich ihr Geschichten vorlese, aber irgendwann hatte ich genug von den immer selben Geschichten. Warum also nicht selbst eine erfinden? Fremde Welten und Kulturen interessieren mich sehr, also dachte ich mir, es wäre doch toll, Iska (oder natürlich anderen Kindern) zu vermitteln, dass die Welt nicht nur aus Deutschland besteht, es andere Religionen und Bräuche gibt...

Warst du schon mal selbst in Indien?

Leider war ich noch nie selbst in Indien, habe aber viel darüber gelesen. Es wird eines meiner nächsten Reiseziele... Bei meiner Geschichte kommt man auch an den bekanntesten Sehenswürdigkeiten vorbei (Taj Mahal, Palast der Winde...).

Das mit der verwunschenen Münze hat etwas magisches, warum wurde es kein Ring oder ein Stein? Wieso eine Münze?

Die Wahl der Münze ist eher willkürlich. Sie passt in eine Hosentasche, hat zwei Gesichter (und somit hatte ich die Möglichkeit, zwei Gottheiten vorzustellen).

Am Ende des Regenbogens“ ist dein Titel. Wie bist du darauf gekommen? Damit ein Regenbogen entsteht, braucht er ja als Erstes Regen und das in Indien zu einer Dürreperiode?

Für mich hat ein Regenbogen an sich schon etwas Magisches. Ich finde ihn einfach wunderschön. Kleine Logikfehler sollen mir verziehen werden, denn ja - er braucht Regen, um zu entstehen, und nein - er hat eigentlich keinen. Aber darum geht es ja auch in Märchen und bei der Magie, es gibt Dinge, die es eigentlich nicht geben dürfte.

Was machst du Beruflich? Würdest du gerne vom Schreiben, deiner größten Leidenschaft, leben?

Beruflich bin ich als Direktionsassistentin in Luxemburg tätig. Mein Beruf macht mir Spaß. Vom Schreiben zu leben kann ich mir nicht richtig vorstellen. Es liegt mir auch viel daran, mir den Spaß am Schreiben zu erhalten und mich nicht einem "ich-muss-davon-leben"-Druck auszusetzen. Ich betreibe dieses Hobby mit viel Liebe, aber halt als Hobby.

Arbeitest du gerade an neuen Werken? Wenn ja, kannst du schon etwas verraten?

Oh ja ! Mein zweites Buch ist fast fertig ! Es soll "Unter dem Arganienbaum" heißen und spielt in Marokko, meinem absoluten Lieblingsreiseland. Ich kenne Marokko sehr gut und konnte somit viele Erfahrungswerte mit einfließen lassen.

Ich bedanke mich für das Interview und die schönen Einblicke in ein für mich fremdes Land.

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