Sonntag, 31. Juli 2011

Hendrik Lalk - "Die Bewahrer von Redhor"

Gerade kam mir eine gute Idee. Mit Hilfe meines Blogges möchte ich Jungautoren & Jungautorinnen wie ich selbst eine bin, mehr fördern und Werbung betreiben. Ich werde sie interviewen und hoffentlich Interessenten für ihre ersten Werke finden:
Hendrik Lalk hat sich bereit erklärt und wird uns in diesem Interview einige Dinge zu seiner Person und seinem ersten Fantasyroman "Die Bewahrer von Redhor" erzählen:


"Die Bewahrer von Redhor" ist dein erstes Buch, worum geht es da?


Ja, "Die Bewahrer von Redhor" ist das erste Buch, das ich publizieren durfte und auch das Erste, das ich geschrieben habe.
Es handelt von Lars Fohrman, der mit seiner Familie zwischen die Fronten eines Krieges gerät, der zwischen den magischen Wesen tobt. Aus einer Vision hervor bestimmt, soll er die Mittel haben, die Herrschaft der bösartigen Waldelfen endlich zu beenden und so der magischen Insel Redhor den Frieden bringen.
Auf der Insel angelangt, stellt sich aber schnell heraus, dass der Krieg und seine Folgen viel schwerwiegender sind, sodass die Existenz aller an einem seidenen Faden hängt.

Die Bewahrer von Redhor,

Taschenbuch, 324 Seiten
ISBN-10:3-86196-055-3
ISBN-13:978-3-86196-055-3
12,90€
Papierfresserchens MTM Verlag


  1. "Wenn eine Geschichte dein Herz berührt, es mit sich reißt und es nicht mehr loslassen will, dann ist sie ein Meisterwerk, denn Gefühle sind das Mächtigste, was ein Buch dir geben kann."



Das klingt ja wirklich sehr interessant. Wie bist du auf die Idee zu deinem Buch gekommen?


Das war mehr als Überraschend! Schreiben lag mir nie ferner. Ich habe es sogar etwas verabscheut. Im Jahr 2007 saß ich im Bus auf dem Weg nach Kroatien. Es war Nacht, aber ich konnte einfach nicht schlafen. Da habe ich irgendwann auf meinem MP3 Player das Lied Adiemus gehört und jäh kam mir eine schöne Idee. Nach dem Urlaub begann die Zeit in einer neuen Schule und ich kam darüber hinweg. Eines Morgens aber, ich hatte den Abend zuvor "die Elfen" von Bernhard Hennen zu Ende gelesen, lag ein dichter Nebelschleier auf den Feldern. Plötzlich viel mir die Busfahrt nach Kroatien wieder ein und kaum in der Schule, begann ich alles aufzuschreiben. Keiner hat es wirklich ernst genommen, nur einer tat das, mein Großvater der kurz darauf verstarb. Für ihn schrieb ich es weiter und war nahezu besessen davon. Aber seine Bewunderung gab mir den Mut und die Kraft den langen, steinigen Weg zu gehen.

Wie kamst du zu dieser Veröffentlichung? Wie hast du den Verlag gefunden?


Ich habe lange gesucht, aber einfach nichts gefunden. Eines Tages fand ich zufällig die Homepage von einer jungen Autorin, die schon 2008 beim Papierfresserchen MTM-Verlag publiziert hatte. So bin ich auf den Verlag gestoßen, der mir sehr geholfen hat und wofür ich sehr dankbar bin.

Wie bist du zum Schreiben gekommen? Wann hast du begonnen?

Also in erster Linie haben mir zwei wichtige Persönlichkeiten den Mut und die Inspiration gegeben. Zum einen Joanne K. Rowling, deren Lebensweg ein harter war und der ihr Hobby etwas zurückgab. Zum anderen Bernhard Hennen, der mit seinen bezaubernden Worten meine Phantasie beflügelte, die sich seither immer wieder aufs Neue auf waghalsige Reisen begibt. Begonnen habe ich im Herbst 2007 und seit diesem Zeitpunkt kann ich mir ein Leben ohne das schreiben nicht mehr vorstellen.

Was möchtest du in Zukunft ausüben? Würdest du gerne in diese Richtung gehen? Oder bleibt es nur ein Hobby?

Mein Traum wäre es, ein Schriftsteller zu werden. Aber selbst wenn es mir verwehrt bleiben sollte, so werde ich dennoch weiterschreiben, denn es ist ein unglaubliches Gefühl zu erleben, wie sich eine Idee verselbstständigen kann. Worte sind das wunderbarste, was uns Menschen gegeben wurde und damit zu arbeiten ist das schönste, was ich mir vorstellen kann.

Was sagen deine Eltern dazu? Ist deine Familie stolz auf dich?

Meine Eltern, die Familie und Freunde sind stolz und freuen sich für mich. Etwas schöneres gibt es für mich nicht.

Arbeitest du gerade an neuen Büchern?

Ja, in der Tat, ich habe im Frühjahr 2011 den zweiten Teil der Redhor-Reihe abgeschlossen und wende mich nun der Arbeit am dritten Teil zu, sowie eines neuen Projektes, von dem ich noch nicht so viel verraten möchte.

Es bleibt also noch spannend. Da freut man sich auf mehr von dem jungen Autor der mit Herz und Seele seiner Leidenschaft nachgeht.
Ich bedanke mich für das Interview!


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